Kurzpsychotherapie bei Depressionen

Interpersonelle Psychotherapie und kognitive Therapie im Vergleich

Specificaties
Paperback, 283 blz. | Duits
VS Verlag für Sozialwissenschaften | 1994e druk, 1994
ISBN13: 9783531121024
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VS Verlag für Sozialwissenschaften 1994e druk, 1994 9783531121024
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Samenvatting

Rolf Wahl hat ein wichtiges und notiges Buch geschrieben. Hinter dem wis­ senschaftlich knappen Titel "Kurzpsychotherapie bei Depressionen" versteckt sich einekluge Annaherung an das Ratsel Depression, eine auBerst reich hal­ tige Obersicht Ober bisher vorliegende Untersuchungen zur kognitiven und interpersonellen Psychotherapie und eine Oberlegte Auseinandersetzung mit praktischen Problemen der psychologisch orientierten Depressionsforschung. Es erfOlit der Reihe nach folgende Ziele: Es bringt dem deutschen Leser moderne depressionsspezifische Therapieansatze nahe, die in den USA ent­ wickelt worden sind. Es erganzt sie mit der ersten Vergleichsuntersuchung von interpersoneller Psychotherapie und kognitiver Therapie bei Depressiven im deutschen Sprachbereich. Diese Erganzung ist umso wichtiger, als psychologische Problemstellungen in einem gewissen AusmaB kulturabhangig sind und auch psychotherapeutische Verfahren auf ihrem soziokulturellen Hintergrund zu beurteilen sind. DarOber hinaus werden die verschiedenen Therapieansatze auch wissen­ schaftstheoretisch behandelt. Dabei geht der Autor von einer pragnanten Dar­ stellung der verschiedenen psychologischen Depressionsmodelle aus und weist in origineller Weise nach, daB die scheinbar so divergenten, auch durch Schulstreitigkeiten noch mehr auseinander dividierten Konzepte doch nicht ganz so verschieden sind, wie es den Anschein macht.

Specificaties

ISBN13:9783531121024
Taal:Duits
Bindwijze:paperback
Aantal pagina's:283
Druk:1994
Hoofdrubriek:Geneeskunde, Psychologie

Inhoudsopgave

I Einleitung: Das ausgehende 20. Jahrhundert -“das Zeitalter der Melancholie”.- II Psychologische Erklärungsmodelle depressiver Störungen.- 1. Psychodynamische Konzepte.- 2. Die interpersonelle Psychotherapie von Klerman/Weissman.- 3. Kognitiv-verhaltenstherapeutische Ansätze.- 3.1 Verhaltenstheoretische Konzepte.- 3.2 Kognitionspsychologische Therapieansätze.- 3.2.1 Kognition als primäre Determinante des Verhaltens: Das Psychopathologie- und Therapiekonzept von Beck.- 3.2.2 Die Theorie der “erlernten Hilflosigkeit” von Seligman.- 3.2.3 Die Selbstkontrolltheorie von Rehm.- 4. Zusammenfassung und Bewertung: Sind die psychologischen Depressionsmodelle von so differentieller Natur, wie sie vorgeben zu sein?.- III Empirische Studien zur kognitiven Therapie und interpersonellen Psychotherapie.- 1. Wirkmuster und Prozeßmerkmale der kognitiven Therapie.- 1.1 Kognitive Therapie und Pharmakotherapie im Vergleich.- 1.1.1 Die Bilanz der Gruppe um Beck.- 1.1.2 Das Fazit der Gruppe um Beilack.- 1.1.3 Die Ergebnisse der Gruppe um Murphy.- 1.1.4 Das Resümee der Gruppe um Holion.- 1.1.5 Der Forschungsstand auf dem Gebiet der kognitiven Therapie im deutschsprachigen Raum.- 1.2 Kognitive Therapie im Vergleich mit und in Ergänzung zu den üblichen Behandlungsmaßnahmen.- 1.2.1 Die Befunde der Gruppe um Blackburn.- 1.2.2 Die Resultate der Gruppe um Teasdale.- 1.3 Chronische Depression und die Ansprechbarkeit auf kognitive Therapie.- 1.4 Die kognitive Therapie bei Altersdepression.- 1.5 Kognitive Therapie im Gruppentherapieformat: Die Ergebnisse der Gruppe um Covi.- 1.6 Zur differentiellen Wirksamkeit einzelner Komponenten innerhalb des kognitiv-verhaltensthera- peutischen Programms.- 2. Ergebnis- und Stabilitäteforschung im Rahmen der interpersonellen Psychotherapie.- 3. Kognitive Therapie und interpersonelle Psychotherapie im Vergleich. Die Ergebnisse der NIMH-Studie.- 4. Die Ergebnisse der Metaanalyse zur Wirksamkeit von Psychotherapie und Pharmakotherapie in der Behandlung depressiver Erkrankungen.- 5. Die experimentelle Suche nach den depressionsrelevanten Faktoren.- 5.1 Zum theoretischen Hintergrund.- 5.2 Persönlichkeitsstrukturelle Besonderheiten als Determinanten des Therapieergebnisses und -Prozesses.- 5.3 Kognitive Stile und Prozesse als Determinanten des Therapieergebnisses und -prozesses.- 5.3.1 Modifikation dysfunktionaler Attributionsstile.- 5.3.2 Dysfunktionale Kognitionen und ihre therapeutische Relevanz.- 5.3.3 Individuelle Prädiktoren des Gruppentherapieergebnisses.- 5.4 Depressiogene Risikofaktoren.- 6. Zusammenfassung und Bewertung: Wieso sprechen nicht alle depressiven Patienten auf gleich gute Depressionstherapien gleich gut an und was bestimmt die Therapie- ansprechbarkeit?.- IV Zur Wirksamkeit und Stabilität von kognitiver Therapie und interpersoneller Psychotherapie. Ergebnisse einer klinischen Studie.- 1. Fragestellungen der klinischen Studie.- 2. Zum Studiendesign: Aufnahme- und Ausschlußkriterien, Projektablauf, Therapeuten- und Patientenmerkmale.- 3. Diagnostische Zuordnung im Rahmen einer multiaxialen Klassifikation.- 3.1 Meßinstrumente.- 3.1.1 Symptomzentrierte Verfahren.- 3.1.2 Persönlichkeitsinventare.- 4. Struktur und Inhalt der beiden Therapiemodalitäten (KT und IPT).- 4.1 Beschreibung der kognitiven Therapie (KT).- 4.1.1 Das Repertoire kognitiver und verhaltensbezogener Verfahren der kognitiven Therapie.- 4.2 Darstellung der interpersonellen Psychotherapie (IPT).- 5. Die Ergebnisse der vergleichenden Therapiestudie.- 5.1 Status vor der stationären Behandlung.- 5.1.1 Persönlichkeitsbezogene Besonderheiten.- 5.2 Prä-Post-Vergleich beider Therapiemodalitäten.- 5.2.1 Mittlere Veränderungen auf der Symptom- und der persönlichkeitsbezogenen Meßebene.- 5.2.2 Unterschiede in den Veränderungsprofilen zwischen Respondern und Non-Respondern.- 6. Ergebnisse des poststationären Verlaufs bei depressiven Patienten.- 6.1 Einführung.- 6.2 Ergebnisse der Katamnesestudie Teil A: Vergleich von interpersoneller und kognitiver Therapie.- 6.3 Ergebnisse der Katamnesestudie Teil B: Wie stabil bleibt das durch die kognitive Therapie Erreichte?.- 6.3.1 Erfolgsraten zum Post-Zeitpunkt und Follow-up-Zeitpunkt.- 6.3.2 Verlaufsergebnisse in spezifischen Funktionsund Lebensbereichen.- 6.3.3 Poststationäre Einflußfaktoren.- 6.3.3.1 Das Aufsuchen professioneller Hilfe im Katamnesezeitraum.- 6.3.3.2 Auswirkungen und Umfang der medikamentösen Nachbehandlung.- 6.3.3.3 Belastende Lebensereignisse im Katamnesezeitraum.- 6.3.3.4 Der Einfluß von Persönliohkeitsfärbungen auf den poststationären Verlauf.- 7. Zusammenfassung und Diskussion der Ergebnisse: Was bestimmt den Therapieerfolg und was hält ihn stabil?.- V Quintessenz: Chimäre oder Chamäleon -chacun à son goût.- Literatur.- Personenregister.
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