Wissenschaftliches Arbeiten in der Allgemeinmedizin

Eine Einführung in die eigenständige Forschungsmethodik

Specificaties
Paperback, 171 blz. | Duits
Springer Berlin Heidelberg | 1988
ISBN13: 9783540184805
Rubricering
Springer Berlin Heidelberg e druk, 1988 9783540184805
Onderdeel van serie Neue Allgemeinmedizin
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Samenvatting

In dieser Monographie wird das Thema wissenschaftlichen Arbeitens in der allgemeinmedizinischen Praxis in sprachlich und gedanklich ungewöhnlicher Form behandelt. Bisher wurde in gängigen wissenschaftlichen Abhandlungen zur Allgemeinmedizin vorwiegend eine "starre", schematisch-strukturierte Betrachtungsweise in Kategorien wie Krankheiten-Ursachen-Behandlungsmöglichkeiten praktiziert. Nicht berücksichtigt und demzufolge neu ist die grundsätzliche Frage nach der individuellen und übergeordneten Bedeutung des eigentlichen Ergebnisses, das sich aus den genannten Kategorien ergibt. Deshalb gerät das Braunsche "BERATUNGSERGEBNIS" zum Kernpunkt seines medizinischen Denkens, Handelns und letztlich Schreibens. Darüber hinaus entwickelt der Autor ein theoretisches Lehrgebäude für die Allgemeinmedizin, welches - anwendbar für den reflektierten Allgemeinmediziner und für jeden von ihm behandelten Patienten vorteilhaft - zu einer rationalen und rationellen Medizinpraxis führen kann. Dieser Ansatz zielt somit auf eine Überwindung der häufig noch individuell-intuitiv ausgerichteten Diagnostik in der Allgemeinpraxis. Er bietet auf längere Sicht eine verbindliche Programmatik des Lernens, Handelns und Lehrens in der Allgemeinmedizin, auch im Sinne eines anwendbaren Fort- und Weiterbildungskonzeptes.

Specificaties

ISBN13:9783540184805
Taal:Duits
Bindwijze:paperback
Aantal pagina's:171
Uitgever:Springer Berlin Heidelberg

Inhoudsopgave

1 Möglichkeiten traditionellen wissenschaftlichen Arbeitens in der Allgemeinmedizin.- 1.1 Virologische Forschungen.- 1.2 Klinische Pharmakologie.- 1.3 Weitere Forschungen.- 2 Möglichkeiten eigenständigen wissenschaftlichen Arbeitens in der Allgemeinmedizin.- 2.1 Situation.- 2.2 Wissenschaftlicher Anfang.- 2.3 Nicht ins Blaue forschen.- 2.4 Die Seele der Statistik ist der Vergleich.- 2.5 Fälleverteilung lege artis.- 2.6 Annahme.- 2.7 Wandlung des Allgemeinmediziners.- 2.8 Vorbereitung der Fällestatistiken.- 2.9 Markierungen auf der Karteikarte.- 2.10 Material 1944–1954.- 2.11 Methodik 1944–1951.- 2.12 Fälleverteilungsgesetz I.- 2.13 Naturgesetz.- 2.14 Inanspruchnahmen.- 2.15 Versteckte Inanspruchnahmestatistiken.- 2.16 Gruppenbildungen.- 2.17 ICD.- 2.18 Symptome und schlecht bezeichnete Affektionen.- 2.19 Gleiche Teile.- 2.20 Kein Vergleich.- 2.21 Häufigkeitsreihung.- 2.22 Graphik der Fälleverteilung in Farben.- 2.23 Umfang und Ausmaß der Variationen.- 2.24 Rückblick.- 3 Begriffe für die Praxisforschung.- 3.1 Neue Begriffe.- 3.2 Diagnosebegriff.- 3.3 Klassifizierungen.- 3.4 Klassifizierungen von Krankheitsbildern.- 3.5 Berufstheoretische Forschung.- 4 Dokumentation.- 4.1 Reduktionen.- 4.2 Folgerungen.- 4.3 Versuche einer Lösung.- 4.4 Aspekte einer neuen Dokumentation.- 4.5 Volle Karteikarte.- 4.6 Allgemeines Schicksal.- 5 Neue fällestatistische Methodik.- 5.1 Prospektive Erfassung.- 5.2 Eigenes Heft.- 5.3 Umfang der Fälle.- 5.4 Diverse Daten.- 5.5 Position in der zweidimensionalen Systematik.- 5.6 Vorteile der Hefte.- 5.7 Sofortige Computereingabe.- 5.8 Keine Delegierung, keine Gruppen.- 5.9 Neue Kartei.- 5.10 Eliminierung durch Übertrag.- 5.11 Kleinste Erhebungseinheiten..- 5.12 Regelmäßig häufig.- 5.13 Abwendbar gefährliche Verläufe I.- 5.14 1:3000.- 5.15 Fälle oder Einwohner.- 5.16 Unverbundene Massenerscheinungen.- 5.17 Regelmäßig häufig in Gruppen.- 5.18 Weitere Gruppen.- 5.19 Sonstige Fälle.- 5.20 „Virginia Study“.- 5.21 Unterschied.- 5.22 Sonstige Abdomenopathien.- 6 Diagnosen und Tätigkeiten.- Durcheinander.- 7 Individuelle Nomenklaturen.- 7.1 Unzulängliche Ausrüstung.- 7.2 Wie bezeichnet man Fieberfälle?.- 7.3 Geduldete Lösungen.- 7.4 Beweise.- 7.5 Keine Lehren.- 7.6 Lehren.- 7.7 Multiple Beratungen.- 7.8 „Drittelhypertonie“.- 7.9 Unvorstellbares Puzzlespiel.- 8 Planung einer Fällestatistik.- 8.1 Zukünftige Ausbildung.- 8.2 Methodik bei einer Einzelstatistik.- 8.3 Konstante Diagnostik und Nomenklatur.- 8.4 Anpassung von Diagnostik und Nomenklatur.- 8.5 Technik der Anpassung.- 8.6 Programmierte Diagnostik I.- 9 Methodische Details.- 9.1 Andere Indikationen (Husten I, Bauchschmerz).- 9.2 Patient und programmiertes Vorgehen.- 9.3 Ein offenes Wort.- 9.4 Methodik beim Teamwork.- 10 Auswertung und Präsentation.- 10.1 Überlegungen vor der Auswertung.- 10.2 Prioritäten.- 10.3 Chancen für eine Veröffentlichung.- 10.4 Teilpublikationen.- 10.5 Erste Publikation.- 10.6 … und Folgen.- 10.7 Abdruck.- 10.8 Manuskript.- 10.9 Schatz.- 11 Andere Präsentationen.- 11.1 Nochmals Kritik.- 11.2 Eigene Systematik.- 11.3 Zur Tabelle 5.- 11.4 Undiszipliniertes Denken und Handeln.- 11.5 Nochmals die Gegenstände.- 11.6 Diagnosenhäufigkeit im Krankenhaus.- 11.7 Krankheiten und Erkrankungen.- 12 Andere umfassende Statistiken.- 12.1 Thema: Inzidenz.- 12.2 Inzidenz 1967–1973.- 12.3 Hochdruck und Diabetes.- 13 Statistiken von Einzelpositionen.- 13.1 Der magnetische Äquator.- 13.2 Ausnahmen.- 13.3 Hypertonie.- 13.4 Untersuchungsumfang.- 13.5 Alles Nichtskönner?.- 13.6 Beurteilung der Allgemeinmedizin.- 13.7 Anamnese.- 13.8 Problemorientierte Befragung.- 13.9 Hypertoniestandard.- 13.10 Bezüge zur allgemeinen Häufigkeit.- 13.11 Bezüge zur Routinediagnostik.- 13.12 Orientierende Statistiken.- 13.13 Indikationen, Häufigkeit, Perspektiven.- 13.14 Wie man das Problem anpackt.- 13.15 Wie es weitergeht.- 13.16 Blutdruckmessung.- 14 Ähnliche Forschungsprojekte.- 14.1 Thema und Variationen.- 14.2 Schemata bei Untersuchungsmethoden.- 14.3 Neue Handlungsanweisungen.- 14.4 Forschungen vom Symptom aus.- 14.5 Wegbereitung.- 14.6 Urteil des Spezialisten.- 14.7 Anwendung.- 14.8 Husten.- 14.9 Methodik der Programmentwicklung.- 14.10 Vorgehen bei uncharakteristischen Symptomen.- 14.11 Vorgang beim Messen an Krankheiten.- 14.12 Intuitive Kurzprogramme.- 14.13 Nur ein Rezept.- 14.14 Größenordnungen.- 14.15 Weitere Definitionen (Husten II).- 14.16 Problem uncharakteristisches Fieber.- 14.17 Klassifizierung uncharakteristisches Fieber.- 14.18 Bildklassifizierung Rubeolen und Masern.- 14.19 Andere Forschungen mit Symptomen.- 14.20 Wie es kam.- 14.21 Andere Häufigkeitspräsentationen.- 14.22 Schablonen.- 14.23 Schablone Appendizitis.- 14.24 Lehren daraus.- 15 Andere Themen.- 15.1 Neue Begriffe.- 15.2 Von der „Diagnose“ zur Klassifizierung.- 15.3 Fälleverteilungsgesetz II etc.- 15.4 Symptome — Krankheitsbilder.- 15.5 Existierende Statistiken.- 15.6 Beispiel uncharakteristisches Fieber.- 15.7 Zufall.- 15.8 Standards auf dem Prüfstand.- 15.9 Methodik der Überprüfung.- 15.10 Bearbeitung des Materials.- 15.11 Worum es geht.- 15.12 Nochmals die Auswertung.- 15.13 Somatisch — psychisch.- 15.14 Gleitende Skala.- 15.15 Spezialistische Fälle.- 15.16 Wissenschaftliche Annäherung.- 15.17 Erfahrung auf dem Prüfstand.- 16 Restliches.- 16.1 Besondere Symptomgraphik.- 16.2 „Time and motion studies“.- 16.3 Zahl der Diagnosestellungen.- 16.4 Varianten dazu.- 16.5 Von der Intuition zur Optimierung.- 16.6 Methodik des Optimierens.- 16.7 Vorschaltdiagnostik.- 16.8 Dringliches.- 16.9 Kollegiales Zusammenarbeiten.- 16.10 Zwei Beispiele.- 16.11 Einweisungs- und Überweisungszweck.- 16.12 Eigene Studie über die Zusammenarbeit.- 16.13 Abwendbar gefährliche Verläufe II.- 16.14 Abwartendes Offenlassen I.- 16.15 Abwendbar gefährlicher Verlauf III.- 16.16 Abwartendes Offenlassen II.- 16.17 Was nicht stimmt.- 16.18 Warum der Patient zum Arzt kommt.- 16.19 Spontanangaben der Patienten.- 16.20 Meinungen über die Ursache und Art.- 17 Therapie.- 17.1 Einstieg.- 17.2 Therapie und Fälleverteilungsgesetz.- 18 Diagnostik beim Todesfall.- 18.1 Ausweg.- 18.2 Brauchbarer Vordruck.- 18.3 Entwurf für eine sinnvolle Beurteilung von Ablebensfällen.- 18.4 Wesentlicher Fortschritt.- 19 Literatur.- 20 Sach- und Personenverzeichnis.
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