Inhalts-Verzeichnis.- Vorrede und Einleitung.- Typischer Entwicklungsgang der Wissenschaft.- Gegenwärtiger Stand der Aphasielehre.- Ursachen ihres Stillstandes.- Nichtberücksichtigung der Fortschritte der Psychologie und der Sprach-wissenschaften. Die bisher verwertete Psychologie vorwiegend eine logizistische und Vorstellungspsychologie.- Ungenügende Berücksichtigung der nicht-intellektuellen Anteile der Sprache.- Umwälzung in den Grundlagen der Sprachwissenschaften.- Die moderne Denkpsychologie gegenüber der bisher im Kreise der Pathologen fortgeerbten..- Beziehungen zur Phonetik.- Der Agrammatismus nur ein kleiner Ausschnitt der Aphasielehre.- Seine zentrale Stellung in derselben.- Wernickes Ansicht über Aphasie und Psychologie.- Schematische Erstarrung der Lehre.- Ursachen.- Wert einer Funktionspsychologie.- Zentrenlehre.- „Psychische Analyse von Grund aus“.- Psychologisches Verständnis und Lokalisation.- Psychologische Lokalisation.- Prinzip der Überdeckung.- Biologische Betrachtung „Gesetz der Ökonomie“.- Ablehnung der psychologischen Gesichtspunkte seitens mancher Kliniker.- Die „Erinnerungsbilder“.- Erkenntnistheoretische Würdigung von Wernickes Aufstellung der sensorischen Aphasie.- Abneigung gegen die linguistische Forschung.- Naturwissenschaftliche Orientierung dieser.- Notwendigkeit ihrer Berücksichtigung.- Hauptzwecke der Schrift.- Notwendigkeit theoretischer Grundlegung durch Sprachpsychologie.- Mitbenützung von Anatomie und Physiologie.- Verhältnis derselben zu dem psychologisch Festgestellten.- Funktionell-genetische Psychologie versus Kästchentheorie des Gedächtnisses.- Pathologische Beweisstücke.- Klinische und Funktionslokalisation.- Bedeutung der Neuorientierung für die Deskription.- Geeigneter Zeitpunkt für die Neuorientierung.- Bedeutung der Studien.- Nichtbeschränkung auf ein psychologisches „System“.- Umkreis des hier Verwerteten.- Begründung..- Ablehnung alles Metaphysischen.- Nutzanwendung für Psychopathologie und Neurologie.- Nutzanwendung für Psychologie und Linguistik.- Begründung der Ausdehnung und Form der Schrift.- I. Name, Geschichte, Definition und Abgrenzung des Agrammatismus.- Kritik der Definitionen.- Intellektuelle und emotionelle Sprache.- Bedeutung der Syntax.- Agrammatismus mehr als Störung des Satzgefüges.- Bedeutung der Abgrenzung für die Pathologie.- Definition des Agrammatismus.- Stellung desselben unter den anderen Aphasieformen.- Anordnung des Stoffes.- II. Der Satz und seine Definition.- Natur des Satzes.- Die Satzeinheit.- Primäre Natur des Satzes.- Wundts Satzdefinition.....- Die „Stellungnahme“ (Stern) im Satze.- Grundlagen der „Stellungnahme“, ihre Psychologie.- Die Stellungnahme im Pathologischen.- Die Bedeutung der „Intention“.- Die Bedeutung des „Abschlusses“.- III. Die Ausdrucks mittel der Sprache.- Bisheriger Standpunkt der Pathologie.- Die Ausdrucksmittel im allgemeinen.- Das „Vorausgesetzte“, die „Situation“.- Das „Vorausgesetzte“ im Pathologischen.- Beziehungen zu Jacksons Evolution und Dissolution..- und biologische Auffassung der Aphasien.- Lokalisationsfragen.- Das „Vorausgesetzte“, wichtiges Argument gegen den Parallelismus von.- Denken und Sprechen.- Wortstellung.- Die musischen Elemente.- und ihre pathologische Bedeutung.- Das Tempo und die Pausen.- Die Zentren.- Sprachliche Bedeutung von Gebärden.- Differenzen der Aphasieformen in verschiedenen Sprachen, bedingt durch differente Bedeutung der einzelnen Sprachmittel in denselben.- IV. Der Weg vom Denken zum Sprechen.- Ablehnung der alten Lehre von der Identität von Denken und Sprechen.- Der Weg von einem zum anderen ein etappenförmiger.- Bedeutung seiner Aufklärung für die „psychologische Lokalisation“..- und die Klinik.- Gegensatz zur älteren Lehre von der Verbindung der Objekt- und Wortvorstellungen.- Vereinzelte Vertreter der Identitätslehre.- Historische Hinweise auf dieselbe.- Fehlschluß auf die mangelnde Intelligenz der Taubstummen.- Annahme eines scharfen Parallelismus zwischen Denken und Sprechen.- Argumente gegen einen solchen.- Pathologische Nutzanwendung.- Sprachpsychologische und linguistische Tatsachen gegen den Parallelismus.- Gesetz der Ökonomie.- Pathologische Ausblicke.- Kritische Würdigung von B. Erdmanns Darstellung.- Von Wundts Darstellung.- H. Gomperz’ Darstellung.- H. Maiers Darstellung.- Die Würzburger Schule. H. Bühler.- Differente Typen hinsichtlich des zeitlichen Verhältnisses von Gedanken und Worten.- Logisch-gedankliche Verarbeitung, Satzform, Wortwahl.- Das Denken begleitende Wortfragmente.- Einsetzen des „Sprachgefühls“.- Satzschema als „Aufgabe“.- Andere Feststellungen der „Würzburger Schule“: Das anschauungslose Denken.- Die „Aufgabe“ oder „Determinierende Tendenz“.- Die „Bewußtseinslage“ und „Bewußtheit“.- Verneinendes Urteil.- Differenter sprachlicher Ausdruck des Urteils, je nach dem Stadium in dem er erfolgt.- Interjektion oder interjektioneller Ausruf.- Das „Impersonale“.- Das demonstrative Urteil.- Das kategorische Urteil.- Bedeutung dieser Tatsachen für die psychologische Lokalisation.- „Resultierende“ Bedeutung der Wörter und Sätze.- Wenig präzise Ansichten der Linguisten..- Formulierung Sechehayes ohne scharfe Trennung der sprachlichen Formulierung.- E. T. Owens Gedankenstruktur.- Priorität von Satzform gegenüber Wortfindung und Wortfügung...- W. James’ Anschauung von der gedanklichen und sprachlichen Formulierung.- Des Verfassers Zusammenfassung.- „Gedankliche Formulierung“ und deren emotiver Einschlag.- Anhaltspunkte für eine solche.- Syntax der Taubstummen.- Die Kindersprache.- „Messers Sphärenbewußtsein“..- Entsprechende Anschauungen bei anderen.- Das zeitliche Moment der „Bewußtseinslage“.- Pathologische Analogie, die „dreamy states“ von H. Jackson.- „Bewußtheit“ als weitere Etappe der Vorgänge.- „Satzschema“.- Nachfolgende Grammatisierung der Worte.- Bedeutung der „determinierenden Tendenz“ dabei.- Die „Einstellung“ v. Kries’.- Beispiele auch aus dem Pathologischen.- Änderung der Einstellung je nach den Umständen.- Die verschiedenen Ausdrucksmittel und ihre psychischen Grundlagen bei der Formulierung.- insbesondere die Stellungnahme.- Spezielles über jene psychischen Grundlagen.- Das Denken in Sätzen, die „sentence-mindedness“.- Psychologische Beweise für ihr Vorhandensein.- Pathologische Tatsachen.- Bisherige Ansichten in der Pathologie.- Bedenken betr. die hier aufgestellte Reihe in der Formulierung.- Abkürzung derselben.- Zeitliche Verschiebungen.- Einwände.- Auseinandersetzung mit denselben.- Nutzanwendungen im Pathologischen.- Kurze Andeutung des Weges vom Gesprochenen zum Verstehen.- Bedeutung des bisher festgestellten für die anatomisch-physiologischen Deutungs versuche.- V. „Gesamtvorstellung“ (Wundt)..- Die psychologischen Grundlagen der Wundt sehen Gesamt Vorstellung schon bei Condillac und Degérando in voller Prägnanz nachweisbar.- v. d. Gabelentz spricht als der erste von einer „Gesamtvorstellung“.- Jas. Mills Darstellung (nach W. James).- Wundts Darstellung.- v. Ginnekens Erklärung des Gegensatzes zwischen Wundt und James in Rücksicht ihrer Sprache.- H. Gomperz’ „Totalimpression“.- O. Dittrichs „Tatbestand“.- Des Philologen Morris Darstellung.- Analogien in der Entwicklung der Bilderschrift.- Das Konstruieren der „GesamtVorstellung“ aus dem Gehörten.- Einwände gegen Wundts Lehre.- Nicht die einzige Form der gedanklichen Grundlage der Satzbildung.- Einwand von den Satzformen.- Nutzanwendung auf Pathologisches.- Störung der Zusammenfassung (Komprehension).- Herabsetzung des Bewußtseinsumfangs bei Aphasischen.- VI. „Innere Sprachform„ und „innere Sprache“.- Bedeutung der „inneren Sprachform“.- Geschichte derselben seit W. v. Humboldt.- Ihre Dichotomie: Wortbedeutung und Satzkonstruktion.- Martys „konstruktive innere Sprachform“, diejenige, die hier in Betracht kommt.- Wundts Auffassung der „inneren Sprachform“ als Ausdruck der Denkformen.- Keine Aufklärung bezüglich der Vorgänge.- Pathologische Ausblicke.- Beurteilung der Intelligenz Aphasischer.- „Innere Sprache“, Langage intérieur“ „Parole intérieure“.- Endophasische Formel Saint- Pauls.- Abgrenzung gegen die „innere Sprachform“.- Nutzanwendung.