Billroths Fragestellung.- Mehrzahl der Merkmale musikalischer Veranlagung.- Verschiedene Arten der Musikalität.- Intellektuelle und gefühlsmäßige (ästhetisch-emotionelle) Musikalität.- Intellektuelle Verarbeitung und gefühlsmäßige Wirkung des Gehörten.- Rezeptive und produktive Musikalität.- Weitere ergänzende Betrachtungen.- Erstes Kapitel. Intellektuelle Verarbeitung des Gehörten.- Vergleichung und Unterscheidung. Schwellenwerte.- Gedächtnis. Bekanntheitsgefühl und assoziatives Gedächtnis.- Empfindungsmaterial und zeitliche Formen. Der Rhythmus.- Vergleichung von Zeitstrecken. Verfahren dabei.- Einstellung der Aufmerksamkeit. Einteilung größerer Zeitstrecken.- Aktive Seite des Zeitsinns.- Der Takt. Gute Taktteile. Bruchteile und Vielfache des Taktes.- Legato und Stakkato.- Absoluter Zeitsinn.- Erkennung zeitlicher Formen. Gestaltqualitäten.- Individuelle Verschiedenheiten.- Die Fähigkeit, taktmäßig zu marschieren oder zu tanzen.- Unterscheidung und Gedächtnis für tonale Verhältnisse.- Das musikalische Gehör. Schwebungen. Individuelle Unterschiede.- Unisono und reine Intervalle.- Absolutes Gehör und absolutes Tonbewußtsein.- Spezifischer Charakter der Tonarten.- Erkennung musikalischer Gebilde auf Grund tonaler Verhältnisse.- Melodie. Melodische Bedeutung der Intervalle.- Harmonienfolge und Totalgedächtnis.- Auswendigwissen musikalischer Gebilde.- Individuelle Unterschiede des Gedächtnisses und der Vorstellungen.- Die Merkmale der intellektuellen Musikalität: Rhythmischer Sinn, musikalisches Gehör, musikalisches Gedächtnis.- Zweites Kapitel. Die Grundlagen des musikalisch Schönen.- Spezifische Natur des musikalischen Schönheitsgefühls.- Erste Grundlagen des Schönheitsgefühls und weitere Entwicklung der Zusammenhänge.- Rhythmische und tonale Verhältnisse.- Der Rhythmus. Der Takt.- Architektonik eines musikalischen Gebildes.- Übersehbare Ordnung. Zweier- und Dreier-Rhythmus.- Phantasie und Spieltrieb.- Übersehbare Ordnung und freies Spiel der Einbildungskraft als Quellen rhythmischer Schönheit.- Kombination mit entsprechenden zeitlichen Formen anderer Sinne sowie von Bewegungen. Marsch und Tanz.- Tonale Grundlagen des musikalisch Schönen.- Harmonische Verhältnisse. Konsonanz und Dissonanz.- Zeitliche Folge von Harmonien. Schlußakkorde. Auflösung von Dissonanzen.- Folge einzelner Töne. Die Melodie.- Bedeutung des Spieltriebs.- Melodische Bedeutung der Intervalle.- Korrespondenz von Rhythmik und Tonstärke.- Ergänzungen des Gehörten durch Vorstellungen. Tonart.- Das musikalisch Unschöne.- Drittes Kapitel. Die Erzeugung schönheitsfremder Gefühle durch Musik.- Ausdruck von Freude und Schmerz.- Die physiologischen Ausdrucksbewegungen. Beteiligung der Stimmorgane.- Nachahmung klanglicher Ausdrucksbewegungen in der Musik.- Ausdruck und Hervorrufung von Stimmungen durch Musik.- Beziehung zum musikalisch Schönen.- Nachahmung von Natur- und anderen Vorgängen. Programm-Musik.- Nachahmung nichtklanglicher Ausdrucksbewegungen. Das Feierliche. Das Risoluto.- Das Furchtbare und Grauenhafte.- Die religiösen Gefühle.- Bedeutung der Vokalmusik.- Nichtmusikalische Wirkungen der Musik. Schreck.- Humor.- Viertes Kapitel. Die Umwertung der Musik.- Befestigung der Zusammenhänge durch wiederholtes Erleben.- Erweiterung der Zusammenhänge. Expansion.- Bildung von Komplexen.- Bedeutung des produktiven Schaffens.- Ausbreitung der Umwertungen in der Allgemeinheit.- Abstumpfung gegen Eindrücke des Unschönen.- Die Vokalmusik.- Intellektuelle Ausbildungen. Beteiligung von Gedächtnis und Phantasie an den Gefühlserfolgen.- Entwicklung des allgemeinen musikalischen Geschmacks.- Psychologie des verständnisvollen Hörens.- Psychologische Fragen. Bedeutung der psychologischen Analyse.- Begrenzung des musikalisch Schönen.- Die rein emotionelle Form der musikalischen Wirkung und das ästhetische Werturteil.- Übergang der einen in die andere Form.- Vergleichung der ästhetischen Werturteile mit den ethischen sowie beider mit den Urteilen im engeren Sinne.- Die Aussagen über das Wahre, Gute und Schöne.- Der Mangel an Einheitlichkeit bei den Werturteilen.- Individuelle Verschiedenheiten der gefühlsmäßigen Empfänglichkeit.- Fünftes Kapitel. Die Arten der Musikalität.- Produktive Musikalität. Reichtum der Einfälle. Der Aufbau und Durchführung.- Konventionelle und originale Produktivität.- Bedeutung des produktiven Schaffens für die Entwicklung des musikalischen Geschmacks.- Rezeptive Seiten der Musikalität.- Übersicht der Merkmale der Musikalität: Rhythmisches Gefühl, Gehör, Gedächtnis, gefühlsmäßige Empfänglichkeit, Produktivität.- Zusammenhänge der verschiedenen Merkmale.- Anlage und Ausbildung.- Funktionelle Zusammenhänge.- Auf Vererbung beruhende Zusammenhänge.- Unanwendbarkeit statistischer Methoden.- Relative Unabhängigkeit der einzelnen Merkmale.- Vorzugsweise starke oder schwache Entwicklung eines einzelnen Merkmals.- Besondere Formen der Musikalität.- Zusammenhang mit allgemein menschlichen Eigenschaften.- Sechstes Kapitel. Zur Psychologie einzelner musikalischer Betätigungen.- Vortrag einer gegebenen Komposition.- Begrenzter Umfang der schriftlichen Festlegung.- Bedeutung der erfindenden Phantasie.- Abweichung des Vortrags von mathematisch präzisierten Formen.- Das Improvisieren.- Die Schlagfertigkeit der Erfindung und Gestaltung.- Die Frische des Vortrags und Unmittelbarkeit der Wirkung.- Auswendigspielen.- Leicht und schwer zu behaltende Musik.- Ungleiche Formen der Verflechtung.- Akustisches, motorisches und optisches Gedächtnis.- Sensible Kontrolle geordneter Bewegungen.- Charcots Typen (Visuels, auditifs und moteurs).- Akustische Kontrolle.- Rein-Singen oder -Spielen. Gestaltung des eignen Vortrags. Begleiten und Ensemblespielen.- Bedeutung optischer Wahrnehmungen.- Vom-Blatt-Spielen.- Partiturlesen und Partiturspielen.- Das Dirigieren.- Anforderungen an musikalische Erfindung, an Hören und Lesen.- Die beim Dirigieren ausgeführten Bewegungen.- Leistungen hervorragender Dirigenten.- Physiologische Bemerkungen. Unabhängigkeit und Zusammenwirken verschiedener Vorgänge.- Rückblick.