Politik diesseits der Macht?

Zu Einfluß, Funktion und Stellung von Kleinparteien im politischen System der Bundesrepublik Deutschland

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Paperback, 355 blz. | Duits
VS Verlag für Sozialwissenschaften | 1999e druk, 1999
ISBN13: 9783810025104
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VS Verlag für Sozialwissenschaften 1999e druk, 1999 9783810025104
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Samenvatting

Die vorliegende Studie gibt erstmals seit fast 20 Jahren wieder einen Überblick über das System der bundesdeutschen Kleinparteien, die bei Wahlen zumeist unterhalb der 1%-Grenze verbleiben. Dabei liegt der Schwerpunkt der Betrachtung auf den weitgehend verfassungskonformen Gruppierungen, die bisher generell sehr wenig Beachtung fanden. Fragestellungen sind: - Welche aktiven Kleinparteien gibt es? - Wie können sie strukturiert werden? - Was sind die legalen und gesellschaftlichen Bedingungsfaktoren ihrer politischen Arbeit? - Welche Kooperationsprozesse gibt es unter ihnen? - Welche Funktionen erfüllen Kleinparteien? - Was sind die Parameter des politischen Aufstiegs von Kleinparteien und wie sieht ein Modell des deutschen Parteiensystems unter Einschluß der Kleinparteien aus?

Specificaties

ISBN13:9783810025104
Taal:Duits
Bindwijze:paperback
Aantal pagina's:355
Druk:1999

Inhoudsopgave

1 Einleitung.- 2 Begriffsbestimmung: Was ist eine Kleinpartei?.- 3 Theoretischer Rahmen.- 3.1 Funktionen und Klassifikationen politischer Parteien in parlamentarischen Demokratien.- 3.1.1 Funktionen von Parteien.- 3.1.2 Klassifikationen und Typen von Parteien.- 3.1.3 Mitglieder und Parteiorganisation.- 3.1.4 Der Wandel von Parteisystemen und das Aufkommen neuer Parteien.- 3.2 Heinz-Dieter Horchs Beiträge zur Soziologie freiwilliger Vereinigungen.- 3.2.1 Anreize zur Mitarbeit.- 3.2.2 Rekrutierung, Sanktion und Ehrenamt.- 3.3 Bisheriger Forschungsstand im Bereich Kleinparteien.- 3.4 Methodisches Vorgehen und Probleme.- 4 Erkenntnisleitende Fragestellungen.- 5 Systematischer Überblick fiber Kleinparteien in der Bundesrepublik Deutschland.- 6 Merkmale der Binnenstruktur politischer Kleinparteien.- 6.1 Mitgliederzahl, organisatorische Dichte und Personal.- 6.2 Parteizeitschriften und ihre Verbreitung.- 6.3 Arbeitsgemeinschaften und interne Verbände.- 6.4 Sonstige Einrichtungen.- 6.5 Supranationale Zusammenschlüsse.- 7 Einzelbetrachtungen ausgewâhlter Kleinparteien.- 7.1 Christlich-fundamentalistische Kleinparteien: Christliche Mitte, Christliche Partei Deutschlands und Partei Bibeltreuer Christen.- 7.1.1 Entwicklung der christlichen Kleinparteien.- 7.1.2 Progranunatik.- 7.1.3 Organisation, Mitgliederstruktur und Würdigung.- 7.2 Föderalistische Regionalparteien: Die Rheinlandpartei und die Europäische Regionalpartei (EuRePa).- 7.2.1 Entwicklung von Rheinlandpartei und EuRePa.- 7.2.2 Programmatik.- 7.2.3 Organisation und politische Praxis.- 7.2.4 Einschätzung.- 7.3 Aufstrebende Kleinparteien? Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) und die Grauen.- 7.3.1 Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP).- 7.3.2 Die Grauen.- 7.4 Methusalem? Die Freisoziale Union (FSU).- 7.4.1 Entwicklung der FSU.- 7.4.2 Programmatik: Die freiwirtschaftliche Lehre Silvio Gesells.- 7.4.3 Organisation und politische Praxis.- 7.4.4 Einschätzung.- 7.5 Nur Narrenwerk? Die Bürgerrechtsbewegung Solidarität und die Naturgesetz-Partei.- 7.5.1 Die Bürgerrechtsbewegung Solidarität.- 7.5.2 Die Naturgesetz-Partei.- 7.5.3 Alles nur Narrenwerk?.- 7.6 Moderate Revolution? Das Liberale Forum Deutschland (LFD).- 7.6.1 Geschichte, Organisation und Programmatik des LFD.- 7.6.2 Einschätzung.- 8 Aufstieg und Fall einer deutschen Kleinpartei: Die Entwicklung der Europäischen Föderalistischen Partei (EFP) — Europa Partei — Die Föderalisten (Sektion Deutschland).- 8.1 Geschichte der EFP.- 8.2 Programmatik und interne Diskussion in der EFP.- 8.3 Organisation und politische Praxis.- 8.4 Einschätzung.- 9 Konfliktlinien politischer Arbeit und gesellschaftlichen Daseins von Kleinparteien.- 9.1 Legal-organisatorische Hindernisse und ihre Rezeption.- 9.2 Gesellschaftliche Anfeindungen und Vorurteile.- 9.3 Anfeindungen gegen die Gesellschaft und politisches Sektierertum.- 9.4 Konkurrenz und Kooperation zwischen Kleinparteien.- 9.4.1 Fallstudie I: Der Fusionsprozeß zwischen der Frauenpartei und der Feministischen Partei — ein Beispiel für (beinahe) verpaßte Chancen?.- 9.4.2 Fallstudie II: Das Bündnis Konstruktiver Kräfte Deutschlands (BKKD).- 9.5 Selbstmotivation und Selbstlegitimation — zur politischen Praxis von Kleinparteien.- 10 Funktionsanalyse: Wozu braucht das politische System der Bundesrepublik Deutschland und wozu brauchen die Bürger der Bundesrepublik Deutschland Kleinparteien?.- 10.1 Kleinparteien als Auffangbecken der ewig Unzufriedenen.- 10.2 Kleinparteien als Entwicklungsfeld neuer politischer Ideen.- 10.3 Kleinparteien als Bewahrer politischer Traditionen.- 10.4 Kleinparteien als Kontrolleure der Mächtigen.- 10.5 Kleinparteien als Vereinsmeierei oder Selbstverwirklichung?.- 10.6 Fazit: Kleinparteien als Ausdruck eines notwendigen politischen Pluralismus?.- 11 Wann wird eine Kleinpartei zur Großpartei? Parameter gesellschaftlicher, organisatorischer und politischer Voraussetzungen zum Aufstieg kleiner Parteien.- 11.1 Die Makroebene: Vorbedingungen des politischen Erfolges.- 11.2 Die Mikroebene: Materielle, organisatorische, programmatische und finanzielle Voraussetzungen zum politischen Aufstieg von Kleinparteien.- 12 Das dualistische Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschland.- 13 Zusammenfassung.- 14 Annex: Aktuelle Tendenzen bis zur Bundestagswahl 1998.- Sach- und Personenverzeichnis.- 1 Monographien und Sammelbände.- 2 Unselbständige Veröffentlichungen.- 3 Parteipublikationen und -materialien.- 4 Liste der Interviews.
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