Ein neuer Geist des Kapitalismus?
Paradoxien und Ambivalenzen der Netzwerkökonomie
Samenvatting
In den Sozialwissenschaften werden seit etwa 15 Jahren die Perspektiven der modernen postindustriellen Gesellschaften verstärkt unter den Stichworten „Netzwerkgesellschaft“ und „Netzwerkkapitalismus“ diskutiert. Der oft vertretenen These vom „Verschwinden des Sozialen“ - im Zuge einer fortschreitenden Deregulierung und Optionalisierung der Arbeits- und Konsumsphäre - steht die Gegenthese vom Aufkommen eines „Neuen Geistes des Kapitalismus“ gegenüber. Es ist nun eine offene Frage, ob die kulturellen und sozialen Spannungsmomente, welche in diesem Kontext identifiziert werden können, einen Leitfaden an die Hand geben, um die Ambivalenzen und Paradoxien der heutigen Netzwerkökonomie analysierbar und verstehbar zu machen.
Specificaties
Inhoudsopgave
Mit Beiträgen von Philipp Hessinger, Gabriele Wagner, Hermann Kocyba, Stephan Voswinkel, Markus Pohlmann, Christoph Deutschmann, Friedhelm Hengsbach, Alihan Kabalak, Birger P. Priddat, Harald Wolf, Antonia Langhof, Birgit Geissler und Ursula Holtgrewe

